News vom TTIP – Die 1 Millionen ist geknackt!

06. Dezember 2014  Allgemein

PM DIE LINKE. KV Würzburg/Mainspessart trägt zur Europäischen Initiative gegen TTIP und CETA bei!

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Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA erreicht eine Million Unterschriften in Rekordzeit – auch in Würzburg wurden dafür um die 1200 Unterschriften gesammelt
In knapp zwei Monaten haben europaweit mehr als eine Million Menschen die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative „Stopp TTIP“ unterzeichnet. Sie fordern einen Stopp der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP mit den Vereinigten Staaten und wehren sich gegen die Ratifizierung des Abkommens CETA mit Kanada. Organisiert wird diese am 7. Oktober 2014 gestartete Bürgerinitiative von einem aus über 320 europäischen Organisationen bestehenden Bündnis. Auch die beiden Kreissprecher des KVs der LINKEN Heike Pauline Grauf und Sebastian Förtsch freuen sich insbesondere über den Beitrag vor Ort: „Auch in Würzburg wurden gegen TTIP in kürzester Zeit über 1200 Unterschriften gesammelt. Das ist ein überwältigender Erfolg und für uns eine wichtiger Beitrag zur Durchsetzung des Bürgerwillens!“
Anlässlich des 60. Geburtstages des Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker möchte das Bündnis die erste Million Unterschriften als Geschenk überreichen. Der LINKE Stadtrat Sebastian Roth hierzu: „Ein schöneres Geschenk könnte sich ein Kommissionspräsident kaum wünschen. Juncker hat jetzt die Chance, den Kurs zu ändern. CETA darf nicht ratifiziert werden, da es z. B. die Schiedsgerichte enthält, die auch Juncker nach eigenem Bekunden ablehnt.“
Neben der parteilichen Arbeit des KVs ist auch das große Engagement anderer Gruppen in Würzburg zu loben, gerade die Würzburger Erklärung gegen TTIP, initiiert durch den Florakreis, zeigt, dass TTIP alle in unserer Kommune angeht. Nicht zuletzt wurde TTIP im Stadtrat als interfraktioneller Antrag behandelt und in abgeänderter Version verabschiedet.
Für die Zukunft kündigt auch der Kreisverband neue Aktionen an: „Die nächste Million ist das Ziel. Bei 1200 Unterschriften hier in der Region und einer Million in Europa ist noch lange nicht Schluss. Mit jeder Unterschrift wird deutlicher, dass hier die Interessen einer kleinen Zahl von Industrievertretern gegen den Willen einer breiten Mehrheit der Bevölkerung stehen.“


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